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      19. März 2012 00:00

      Jon Christoph Berndt®: Kolumne im Hamburger Abendblatt "Nehmen Sie sich mal leicht"

      Wer im Berufsleben aufwandsarm durchkommen will, kann das auch nach der Devise „Ducken und durchhalten“ tun. Das ist nicht die schlimmste aller möglichen Daseinsformen. Es kommt bloß immer darauf an, was man hat, was man will und was man daraus macht. Wer es weiß und dann umsetzt, kann sehr viel mehr Meriten einheimsen und Endorphine ausschütten als die ganzen anstrengenden Karrieristen. Das ist dann Balsam für die geschundene Werktätigenexistenz.
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      Markus Lanz, der mit der Teflon-Persönlichkeit (alle Kritik fällt von ihm ab, bevor was anbrennt), geht unauffällig an seine Aufgaben heran und hat damit beneidenswert viel Erfolg. „Wenn die erste Show nicht gut läuft, kann ich gleich Asyl in Schweden beantragen“, sagt er zwar. Doch was schert ihn sein Gerede: Der Mann nimmt sich nicht zu ernst und wir ihn auch nicht. Wer sonst plappert so
      überzeugt wie überzeugend daher, dass James Bond „mit Daniel Craig lebt und besser denn je rund um die Kernidee herum reüssiert“. Das gelte bestimmt auch für „Wetten, dass ..?“ und den neuen Reüssator Lanz. Hut ab vor so viel geschmeidiger Selbsteinschätzung! Wird schon werden, und wenn nicht, dann halt nicht.

      Wer sich nun fragt, weshalb er selbst nicht auch so viel leichtfüßigen Erfolg hat, wo er doch den lieben langen Tag – Jan-Ulrich-Prinzip – nach oben buckelt und nach unten tritt … Nun, genau deswegen: Was zu schwer genommen wird, kommt eben nicht leicht daher. Solche Schwernehmer
      betraut man lieber nicht mit der Aufgabe, die jeder gerne haben will.
      Stattdessen ist es ganz besonders in schwierigen Zeiten, in denen von Griechenland über die NRW-Landesregierung bis zur gesetzlichen Krankenversicherung alles zusammenzubrechen scheint, ganz wunderbärchen, wenn von Zeit zu Zeit ein Alles-Gelinger aufkreuzt und dem Leben ein Stück Leichtigkeit zurückgibt. Merke: Derjenige ist vorne, der nicht alles so schwer nimmt und strategisch anpackt. Leichtigkeit geben – und sich Leichtigkeit nehmen.

      Die Human Branding Kolumne von Jon Christoph Berndt® im Hamburger Abendblatt (Bereich Beruf+Erfolg)

      http://www.human-branding.de
      Schlagworte: Jon Christoph Berndt, Human Branding, brandamazing, Markus Lanz, Kolumne
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      21. Februar 2012 13:32

      Jon Christoph Berndt®: Kolumne im Hamburger Abendblatt "Den Beutel gefüllt, das Herz leer"

      Wer im Berufsleben granatenmäßig Erfolg hat, sollte rechtzeitig lernen, damit umzugehen. Die wertvollere Gabe als die Leiter empor zu klettern ist nämlich die, dort oben zu bleiben. Und zwar auf eine Art Weise, die nicht nur scheinbar, sondern auch tatsächliche die wahre Freude ist. Sonst wird das Saus-und-Braus-Leben schnell zur Bürde, und der Beutel ist zwar gut gefüllt, aber im Herzen ist es wüst und leer.

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      Was muss das für ein trauriges Leben gewesen, das Whitney Houston da führte. Was sie schließlich umbrachte, konnte sie so oder auch so sehen: „Ich habe keine Sucht, sondern nur schlechte Angewohnheiten.“ Der durchschnittliche Karrierist kann wahrlich froh darüber sein, dass er sich das Zeug, woran andere sterben, einfach nicht leisten kann. Stattdessen macht es überaus Sinn, das lebenslang zu schätzen, was andere wegwerfen: „Ich hatte das Geld, ich hatte die Autos, ich hatte das Haus, den Mann, das Kind. Aber nichts davon war wirklich erfüllend.“ Da fragt man sich, welcher dieser eine „One Moment in Time“ gewesen sein mag, in dem Whitney Houston wirklich glücklich war.

      Darum geht es: das große und das kleine Glück, Zufriedenheit und Erfüllung. Jeder kann sich genug davon nehmen, der spürt, wann es genug ist. Denn wirklich reich ist man, wenn man sagen kann „jetzt reicht’s“. Das gilt auch bei den nächsten Stufen auf einer Leiter, die zu etwas führt, das es einfach nicht wert ist, das Glücklichsein zu verlernen.

      Die Human Branding Kolumne von Jon Christoph Berndt® im Hamburger Abendblatt (Bereich Beruf+Erfolg)

      http://www.human-branding.de

      Schlagworte: Jon Christoph Berndt, Human Branding, brandamazing, Whitney Houston, Kolumne
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      31. Januar 2012 09:18

      Jon Christoph Berndt® im Gespräch mit Andrea Petkovic: „Frau Petkovic: Welcher ist Ihr Beitrag zur Gesellschaft?”

      Andrea Petkovic ist Weltranglisten-Zehnte im Damentennis und Trägerin des Best Newcomer Human Brand Awards 2011. Jon Christoph Berndt® traf sie zum Starke-Marken-Interview.

      Jon Christoph Berndt®: Sie kennen Marken aus Ihrem Alltag. Welche Eigenschaften sollte Ihrer Meinung nach eine wirklich starke Marke haben, damit sie überhaupt die Chance hat, dauerhaft am Markt zu sein?

      Andrea Petkovic: Eine starke Marke hat einen Wiedererkennungswert – etwas, das sich von anderen Marken abhebt, heraussticht und dem Betrachter im Kopf bleibt. Negativ oder positiv. In Amerika habe ich eine Werbung von Dairy Queen gesehen, das ist eine Fastfood-Kette mit Joghurts, bei der ich schallend gelacht habe. Da erzählt ein Mensch mit Schnurrbart ganz sinnlose Sachen. Danach ist mir jedes Mal, wenn ich das Produkt gesehen habe, die Werbung eingefallen.

      JCB: Jetzt mal ungesponsert: Welche Klamotten, welches Auto, welche Schokolade haben Sie am liebsten?

      Ich trage sehr gerne Drykorn. Die sind ein Mischling aus klassisch und modern. Die Sachen gefallen mir. Bei Autos habe ich tatsächlich sofort Porsche im Kopf. Einfach, weil die Tennis so sehr unterstützen. Und das ist das, was ich liebe. Schokolade esse ich momentan nicht, ich muss ja leider auf meinen Körper achten. Aber wenn, ist Kinderschokolade ganz vorne dabei.

      JCB: Kann denn auch ein Mensch eine starke Marke sein?

      Ich denke schon. Für mich sind die Menschen die stärksten Marken, die authentisch rüber kommen. Bei den Sportlern sind das Sebastian Vettel und Dirk Nowitzki. Wenn ich ein Unternehmen hätte, wären die für mich die erste Wahl im Sponsoring. Die waren vor fünf Jahren genauso wie jetzt und trotzdem bringen sie etwas Starkes und Champion-mäßiges rüber. Gleichzeitig sind sie ehrlich zu sich selbst. Das ist das Wichtigste, weil die Leute das einfach spüren, ob man eine Rolle spielt oder echt ist.

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      JCB: Die Jury der Best Human Brands Awards hat auch über Sebastian Vettel diskutiert, was den Newcomer Award angeht. Weshalb hat sie sich wohl für Sie entschieden?

      Habe ich Sebastian Vettel ausgeknockt? Yeees! Warum weiß ich nicht. Das muss mir die Jury erklären.

      JCB: Haben Sie, etwas ganz Besonderes, eine Herausstellung, die Sie besonders macht – einmal abgesehen von Ihrem fabelhaften Tennis?

      Ich habe viele andere Interessen und keine Angst davor, sie auch auszuleben. Ich studiere Politikwissenschaften. Außerdem mache ich leidenschaftlich gerne Videos, wenn ich auf Tour bin und spiele. In meinem Kopf haben sich schon immer Filme abgespielt. Jetzt habe ich die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen. Das sind sicher Dinge, die mich von den anderen Tennisspielern abheben. Wenn man das tut, was einem Freude macht, dann muss man sich nicht verstellen.

      JCB: Welcher ist denn der Gesellschaftsbeitrag von Andrea Petkovic?

      Was ich den Menschen mitgebe, ist meine riesengroße Freude und der Spaß am Leben. Auch wenn es mal blöd läuft, liebe ich alles daran. Das versuche ich mit den Menschen zu teilen. Man sollte versuchen, jede Minute seines Lebens Spaß zu haben.

      JCB: Welcher Politiker ist denn für Sie eine starke Marke. Und warum?

      Es gibt einen einzigen, den ich für immer bewundern werde, und der ist Helmut Schmidt. Er ist derjenige, der sich immer treu war, der gegen seine eigene Partei und alle anderen rebelliert hat. Zehn Jahre später haben dann alle gesagt: „Ja, der Schmidt hatte eigentlich recht.“ Er raucht trotz Raucherverbot und setzt sich in die Talkshows und antwortet dort nur mit ja oder nein, obwohl er genau weiß, dass genau das nicht von ihm erwartet wird. Auch deswegen wird er immer mein Lieblingspolitiker bleiben.

      JCB: Helmut Schmidts Markenzeichen ist die Zigarette. Und Ihres?

      Der Petko-Dance. Das ist mein kleines Siegestänzchen, das ich aufführe, wenn ich gewinne.

      JCB: Haben Sie in Ihrem jungen Leben schon alles erreicht?

      Ich habe noch ganz viele Ziele. Als Tennisspielerin habe ich mein Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Da kann ich tausend Sachen verbessern. Das hat mehr was mit dem Spiel auf dem Platz zu tun als mit Ranglisten und Turnieren. Und als Mensch glaube ich wirklich, dass ich noch sehr naiv und idealistisch bin, und dass sich das irgendwann ändern wird. Aber das gehe ich ganz langsam an.

      Best Human Brands Awards® 2011

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      Schlagworte: Best Human Brands Awards, Human Branding, Jon Christoph Berndt, Andrea Petkovic, brandamazing
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      20. Januar 2012 16:10

      Jon Christoph Berndt®: Kolumne im Hamburger Abendblatt "Regeln brechen, Gutes tun"

      Wer im Berufsleben nicht so richtig weiß, wo es langgeht, kann das ganz einfach herausfinden: All das, was die Welt wirklich braucht, gibt bestimmt Orientierung – für andere genauso wie für einen selbst. Dazu gehört zusehends auch die Fürsorge für Benachteiligte, Ausgegrenzte und Vergessene; von denen gibt es immer mehr als man denken mag. Vor allem gehört dazu der Bruch mit gewohnten, bequemen Regeln.

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      Die Augsburgerin Sina Trinkwalder ist so eine Regelbrecherin, und zwar aus tiefer Überzeugung: Sie macht in ökologisch korrekter Mode, in Deutschland auch noch, lässt sogar hier produzieren – da müsste die doch pleite sein, bevor der Businessplan überhaupt dem Gründungs-Coach vorliegt. Ist sie aber nicht, stattdessen gab es den Sonderpreis "Social Entrepreneur der Nachhaltigkeit 2011" vom Rat für Nachhaltige Entwicklung. Und profitabel ist sie auch noch. Dafür sorgen inzwischen zwölf Mitarbeiter, die auf dem Arbeitsmarkt eigentlich gar keine Chance mehr hätten. Vor der Gründung ihrer Öko-Manufaktur beriet Trinkwalder Unternehmen beim Schlanker werden, aber dann wollte sie „Mitarbeiter nicht länger rausstrukturieren, wie das zynisch genannt wird. Ich wollte sie reinstrukturieren." Das gelingt ihr vorbildhaft: Die Kollegen regeln fast alles selbst. Jeder fertigt ganze Kleidungsstücke und nicht bloß Teile. Und die Gehälter liegen über dem Branchenschnitt. Dass das geht, weiß Sina Trinkwalder nur, weil sie es ausprobiert hat: "Jeder Pionier muss eben den Weg freimachen."

      Es macht Sinn, um die Ecke zu denken und es einmal ganz anders zu machen als alle anderen. Mehr auf den eigenen Bauch zu hören statt immer nur auf die Reichsbedenkenträger. Dann kann es schnell passieren, dass Zufriedenheit gestiftet wird, Mehrwert geschaffen und Perspektive gegeben. Und das schöne Nebenprodukt ist dann, dass man plötzlich selbst auch ganz genau weiß, wo es im Beruf langgeht.

      Die Human Branding Kolumne von Jon Christoph Berndt® im Hamburger Abendblatt (Bereich Beruf+Erfolg)

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      09. Januar 2012 17:47

      Jon Christoph Berndt®: Kolumne im Hamburger Abendblatt "Hätte ich, dann würde ich..."

      Wer im Berufsleben wirklich etwas hinterlassen will, sollte sich rechtzeitig darauf besinnen, was das konkret und greifbar sein soll. So ein Gesellschaftsbeitrag – der Beitrag dazu, dass es den Menschen durch das eigene Tun und Lassen ein Stückchen besser geht – ist nämlich gar nicht so
      leicht zu formulieren. Und wenn er gefunden ist, muss er auch noch nachvollziehbar und spürbar gemacht werden. Ganz schön mühselig – fast so wie die erste Million.

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      „Ich will nicht als Arschloch sterben“, sagt Ernst Prost von Liqui Moly. Er sagt es laut und deutlich, auf der Bühne, in Talkshows. Er sagt auch, dass ein Grabstein sinnlos ist, auf dem steht: „Hier ruht der reichste Mann im Ort.“ Deshalb kam er auch schnell ins Tun: Er gründete mit privatem Vermögen die Ernst-Prost-Stiftung – nicht als Steuerzuflucht, sondern um Menschen zu helfen, die nicht so viel Glück im Leben hatten wie er.

      Inzwischen hat Ernst Prost zweifach großen Erfolg: Zum einen – für den Kopf – den mit seinen Schmierstoffen und dem ehrlichen TV-Spot dazu („… bitte ich Sie herzlich: Verwenden Sie Motorenöle von Liqui Moly“). Der hat ihm den Effie, eine der begehrtesten Trophäen der Werbewirtschaft, eingebracht. Zum anderen – fürs Herz – den mit seiner Stiftung. Dafür bekam er den Best Male Human Brand Award 2011. So wird deutlich, dass es sich auszahlt, rational wie emotional, ein wahres Vorbild zu sein und es täglich zu leben.

      Wer ebenfalls nicht als Arschloch sterben will, hat dafür alle Chancen dieser Welt. Es gilt, sie zu nutzen. Damit es nicht immer bloß heißt, eigentlich müsste ich und hätte ich doch, dann würde ich jetzt … Aus diesem Grund ist es so wichtig, sich von diesem weit verbreiteten Eigentlich-hätte-könnte-würde-Virus nicht infizieren zu lassen, sondern auch einen klaren Schritt voran-, vorauszugehen. Das Schönste: Der Gesellschaftsbeitrag, der damit zu Lebzeiten verbunden ist, macht einen selbst auch wahrlich zufrieden. Wohl wissend, dass heute immer der erste Tag vom Rest des Lebens ist. Deshalb: Tun!

      Diese Kolumne von Jon Christoph Berndt® erscheint jeden vierten Samstag im Hamburger Abendblatt.

      Die Human Branding Kolumne von Jon Christoph Berndt® im Hamburger Abendblatt (Bereich Beruf+Erfolg)

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      Schlagworte: Ernst Prost, Liqui Moly, Ulm, Best Male Human Brand Award 2011, Best Human Brands Awards, ®, brandamazing, Jon Christoph Berndt
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      09. Januar 2012 17:39

      „Frau Petkovic: Welcher ist Ihr Beitrag zur Gesellschaft?”

      Andrea Petkovic ist Weltranglisten-Zehnte im Damentennis und Trägerin des Best Newcomer Human Brand Awards 2011:

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      Jon Christoph Berndt®: Sie kennen Marken aus Ihrem Alltag. Welche Eigenschaften sollte Ihrer Meinung nach eine wirklich starke Marke haben, damit sie überhaupt die Chance hat, dauerhaft am Markt zu sein?

      Andrea Petkovic: Eine starke Marke hat einen Wiedererkennungswert – etwas, dassich von anderen Marken abhebt, heraussticht und dem Betrachter im Kopf bleibt. Negativ oder positiv.In Amerika habe ich eine Werbung von Dairy Queen gesehen, das ist eine Fastfood-Kette mit Joghurts, bei der ich schallend gelacht habe. Da erzählt ein Mensch mit Schnurrbart ganz sinnlose Sachen. Danach ist mir jedes Mal, wenn ich das Produkt gesehen habe, die Werbung eingefallen.

      Jetzt mal ungesponsert: Welche Klamotten, welches Auto, welche Schokolade haben Sie am liebsten?

      Ich trage sehr gerne Drykorn. Die sind ein Mischling aus klassisch und modern. Die Sachen gefallen mir. Bei Autos habe ich tatsächlich sofort Porsche im Kopf. Einfach, weil die Tennis so sehr unterstützen. Und das ist das, was ich liebe. Schokolade esse ich momentan nicht, ich muss ja leider auf meinen Körper achten. Aber wenn, ist Kinderschokolade ganz vorne dabei.

      Kann denn auch ein Mensch eine starke Marke sein?

      Ich denke schon. Für mich sind die Menschen die stärksten Marken, die authentisch rüber kommen. Bei den Sportlern sind das Sebastian Vettel und Dirk Nowitzki. Wenn ich ein Unternehmen hätte, wären die für mich die erste Wahl im Sponsoring. Die waren vor fünf Jahren genauso wie jetzt und trotzdem bringen sie etwas Starkes und Champion-mäßiges rüber. Gleichzeitig sind sie ehrlich zu sich selbst. Das ist das Wichtigste, weil die Leute das einfach spüren, ob man eine Rolle spielt oder echt ist.

      Die Jury der Best Human Brands Awards hat auch über Sebastian Vettel diskutiert, was den Newcomer Award angeht. Weshalb hat sie sich wohl für Sie entschieden?

      Habe ich Sebastian Vettel ausgeknockt? Yeees! Warum weiß ich nicht. Das muss mir die Jury erklären.

      Haben Sie, etwas ganz Besonderes, eine Herausstellung, die Sie besonders macht – einmal abgesehen von Ihrem fabelhaften Tennis?

      Ich habe viele andere Interessen und keine Angst davor, sie auch auszuleben.Ich studiere Politikwissenschaften. Außerdem mache ich leidenschaftlich gerne Videos, wenn ich auf Tour bin und spiele. In meinem Kopf haben sich schon immer Filme abgespielt. Jetzt habe ich die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen. Das sind sicherDinge, die mich von den anderen Tennisspielern abheben. Wenn man das tut, was einem Freude macht, dann muss man sich nicht verstellen.

      Welcher ist denn der Gesellschaftsbeitrag von Andrea Petkovic?

      Was ich den Menschen mitgebe, ist meine riesengroße Freude und der Spaß am Leben. Auch wenn es mal blöd läuft, liebe ich alles daran. Das versuche ich mit den Menschen zu teilen. Man sollte versuchen, jede Minute seines Lebens Spaß zu haben.

      Welcher Politiker ist denn für Sie eine starke Marke. Und warum?

      Es gibt einen einzigen, den ich für immer bewundern werde, und der ist Helmut Schmidt. Er ist derjenige, der sich immer treu war, der gegen seine eigene Partei und alle anderen rebelliert hat. Zehn Jahre später haben dann alle gesagt: „Ja, der Schmidt hatte eigentlich recht.“ Er raucht trotz Raucherverbot und setzt sich in die Talkshows und antwortet dort nur mit ja oder nein, obwohl er genau weiß, dass genau das nicht von ihm erwartet wird. Auch deswegen wird er immer mein Lieblingspolitiker bleiben.

      Helmut Schmidts Markenzeichen ist die Zigarette. Und Ihres?

      Der Petko-Dance.Das ist mein kleines Siegestänzchen, das ich aufführe, wenn ich gewinne.

      Haben Sie in Ihrem jungen Leben schon alles erreicht?

      Ich habe noch ganz viele Ziele. Als Tennisspielerin habe ich mein Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Da kann ich tausend Sachen verbessern. Das hat mehr was mit dem Spiel auf dem Platz zu tun als mit Ranglisten und Turnieren. Und als Mensch glaube ich wirklich, dass ich noch sehr naiv und idealistisch bin, und dass sich das irgendwann ändern wird. Aber das gehe ich ganz langsam an.

      Die Best Human Brands Awards® 2011 wurden von der brandamazing: Markenberatung, München, und Human Branding am 23. November 2011 in Düsseldorf verliehen an Andrea Petkovic, Mario Adorf, Ina Müller und Ernst Prost. www.brandamazing.com www.human-branding.de

      Pressekontakt: Anna Weileder, Fon 089 2158186-13, weileder@brandamazing.com

      Abdruck, auch auszugsweise, honorarfrei. Beleg erbeten.


      Für die Best Human Brands Awards®: Copyright © 2011 brandamazing: GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

      Best Human Brands Awards® 2011

      http://www.human-branding.de

      Schlagworte: Best Human Brands Awards, ®, brandamazing, Andrea Petkovic, Mario Adorf, Ina Müller, Ernst Prost, Stephan Grünewald, Jon Christoph Berndt, Best Human Brand Newcomer
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      09. Januar 2012 15:29

      „Herr Prost: Was erreichen Sie mit Ihrem zivilen Ungehorsam?”

      Ernst Prost ist Geschäftsführender Gesellschafter von Liqui Moly in Ulm und Träger des Best Male Human Brand Awards 2011:

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      Jon Christoph Berndt®: Welche Eigenschaften sollte eine wirklich starke Marke heutzutage haben, damit sie dauerhaft am Markt besteht?

      Ernst Prost: Eine wirklich starke Marke ist eine, nach der die Kunden verlangen. Marken sind wie Sterne und Sonnen: Sie weisen den Weg, erzeugen Wärme und halten über ihre Anziehungskraft in geordneten Bahnen zusammen, was zusammen gehört. Marken weisen Charaktereigenschaften auf. Eine Marke kann kantig sein oder frech – wichtig ist, dass ihre Eigenschaften zu ihr passen und sie unverwechselbar machen. Diese Unverwechselbarkeit ist das entscheidende Element. Marken können selbst Charaktere sein, Persönlichkeiten, unverwechselbare Individuen. Und Persönlichkeiten können Marken sein.

      Inwiefern kann ein Mensch tatsächlich eine solche nachhaltig starke Marke sein?

      Wenn ein Mensch für eine bestimmte Art und Weise oder für Überzeugungen steht, mit der andere zuvorderst seine Person verbinden, dann ist ein Mensch eine nachhaltig starke Marke. Auch das Aussehen oder Begriffe können dazu beitragen wie beispielsweise Glasnost und Perestroika zur Marke des ehemaligen russischen Präsidenten Michail Gorbatschow oder das kantige Gesicht eines Fernandel, der den Don Camillo in den gleichnamigen Filmen verkörpert hat. Wenn einem bei einem bestimmten Begriff eine ganz bestimmte Person vor Augen schwebt, dann ist dieser Mensch eine Marke.

      Wie muss eine solche Human Brand beschaffen sein?

      Um eine Human Brand zu sein, muss man aus der Masse hervorstechen, so wie sich auch Produktmarken abheben. Das wiederum setzt, neben glücklichen Fügungen, Willensstärke voraus. Man muss Freude an seinem Tun haben und einen Sinn darin sehen. Der Mensch muss diese Marke leben. Das kann eine Kunstfigur wie Lady Gaga sein oder eben jemand, der so ist, wie er ist. Man darf sich nicht verbiegen lassen, sondern muss seinem Weg folgen.

      Haben Sie einige Beispiele für solche Persönlichkeiten, und was zeichnet sie aus?

      Altkanzler Helmut Schmidt ist eine solche Persönlichkeit. Sein Scharfsinn zeichnet ihn genauso aus wie seine messerscharfe Kritik. Peter Ustinov verbinde ich mit künstlerischer Vielseitigkeit und Brillanz sowie mit hohem sozialpolitischem Engagement. Eine Mutter Theresa war und ist ein Symbol für Aufopferungsbereitschaft. Mahatma Gandhi steht für Gewaltlosigkeit und Zivilcourage.

      Sie engagieren sich gesellschaftlich mit der Ernst-Prost-Stiftung: Warum machen Sie das? Was macht die Stiftung?

      Beruflich habe ich viel erreicht. Seit einiger Zeit fühle ich einen unbändigen Drang, darüber hinaus etwas Vernünftiges zu unternehmen. Motorenöle und Additive herstellen und verkaufen sichert die Arbeitsplätze meiner beinahe 600 Mitunternehmer. Das ist sehr wichtig – unddennoch: Ich möchte mehr, im wahrsten Sinne des Wortes Sinn stiften und helfen, wo keiner hilft.Die Stiftung ist eine mildtätige und gemeinnützige Institution, die unverschuldet in Not geratenen Menschen Unterstützung gewährt. Neben der Hilfe für den Einzelnen ist der Stiftungszweck auch auf den gemeinnützigen Bereich ausgedehnt. Dazu zählen im Besonderen das öffentliche Gesundheitswesen, die Jugend- und Altenhilfe, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, das Wohlfahrtswesen und die Hilfe für Verfolgte, Behinderte und Opfer von Straftaten. Ein weites Feld, denn die Not hat viele Gesichter.

      Besonders am Herzen liegt Ihnen bei Liqui Moly die Erhaltung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Welchen Beitrag leisten Sie ganz konkret dazu?

      Wir produzieren in Deutschland, erhalten und schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, zahlen hier unsere Steuern und Sozialabgaben, kommen ohne Subventionen aus und leisten auf diese Weise einen wertvollen Beitrag für diese Gesellschaft. Liqui Moly gibt den Menschen Perspektive und eine berufliche Heimat. Nur so kann ein Gemeinwesen wie ein Staat auf Dauer existieren.

      In wenigen Worten: Welcher ist der nachhaltige Beitrag zur Gesellschaft der Human Brand Ernst Prost?

      Mein ziviler Ungehorsam, der mir verbietet, alles unkommentiert hinzunehmen. Wenn ich Unrecht sehe, kann ich nicht tatenlos bleiben. Ich unternehme etwas, das ist ein typisches Charakteristikum für einen echten Unternehmer.

      Die Best Human Brands Awards® 2011 wurden von der brandamazing: Markenberatung, München, und Human Branding am 23. November 2011 in Düsseldorf verliehen an Andrea Petkovic, Mario Adorf, Ina Müller und Ernst Prost. www.brandamazing.com www.human-branding.de

      Pressekontakt: Anna Weileder, Fon 089 2158186-13, weileder@brandamazing.com

      Abdruck, auch auszugsweise, honorarfrei. Beleg erbeten.


      Für die Best Human Brands Awards®: Copyright © 2011 brandamazing: GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

      Best Human Brands Awards® 2011

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      Schlagworte: Best Human Brands Awards, ®, brandamazing, Andrea Petkovic, Mario Adorf, Ina Müller, Ernst Prost, Stephan Grünewald, Markt- und Medienanalysen, Jon Christoph Berndt, Liqui Moly, Ulm, Best Male Human Brand Award 2011
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      03. Dezember 2011 11:45

      „Herr Grünewald: Müssen sich die Preisträger der Best Human Brands Awards® 2011 vor Ihnen fürchten?”

      Stephan Grünewald ist Geschäftsführer des Rheingold Instituts für qualitative Markt- und Medienanalysen in Köln und Moderator der Best Human Brands Awards® 2011:

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      Jon Christoph Berndt
      ®: Sie engagieren sich bei den Best Human Brands Awards nicht nur als Moderator der Preisverleihung, sondern auch mit der tiefenpsychologischen Untersuchung der Preisträger-Marken. Welche Eigenschaften sollte eine starke Marke heutzutage haben, damit sie dauerhaft am Markt besteht?

      Stephan Grünewald: Erstens braucht sie eine sinnvolle und klare Botschaft. Zweitens muss sie als
      Markenpersönlichkeit in sich stimmig sein, davon hängt die Glaubwürdigkeit entscheidend ab. Drittens muss sie unverwechselbar sein.

      Inwiefern kann auch ein Mensch eine solch nachhaltig starke Marke sein?

      Die Analogie steckt schon in der Bezeichnung „Marken-Persönlichkeit“. Man kann das umdrehen:
      Menschliche Persönlichkeiten haben markante Züge und stehen für eine bestimmte Richtung. Von daher können auch Menschen starke Marken sein.

      Wie muss so eine starke Human Brand beschaffen sein?

      In der heutigen Zeit sind Verlässlichkeit und Berechenbarkeit zentrale Werte, weil wir in einer
      überliberalen, multioptionalen Gesellschaft leben. Wir suchen in dieser orientierungslosen Zeit nach Menschen, die klare Kante zeigen. Das ist auch einer der Gründe dafür, dass Peer Steinbrück die Beliebtheitsskala in der Politik anführt.

      Haben Sie weitere Beispiele für starke Human Brands, und was zeichnet sie aus?

      Mich hat der Gründer der dm Drogeriemarkt-Kette Götz Werner in vielen Gesprächen beeindruckt. Er hat eine doppelte Mission: Nicht nur eine sehr menschliche in seinem Unternehmen, sondern auch eine politisch-gesellschaftliche, die er mit sehr viel Überzeugungskraft und Klarheit vertritt.

      Auf der Preisverleihung wollen Sie die Ergebnisse Ihrer tiefenpsychologischen Untersuchungen über Andrea Petkovic, Ina Müller, Ernst Prost und Mario Adorf preisgeben. Worauf dürfen wir uns denn freuen?

      Die Tiefenpsychologie arbeitet den Aberwitz, die Tragikomik des Lebens heraus. Wir werden über jeden Preisträger Erkenntnisse herausfinden, die uns auf der einen Seite sehr vertraut sind und seine Persönlichkeit auf der anderen Seite in ein ganz neues Licht rücken werden.

      Wovor müssen sich die Preisträger fürchten?

      Die Furcht ist zwar verständlich, aber vollkommen unbegründet. Wir versuchen, uns der Persönlichkeit liebevoll anzunähern. Es geht nicht darum zu bewerten, sondern es geht darum zu beschreiben.

      Welchen nachhaltigen Beitrag zur Gesellschaft leistet die Human Brand Stephan Grünewald?

      Ich sehe mich als Repräsentant von rheingold. Wir haben den Anspruch, die führende Sinninstanz oder Sinnfindungsinstanz in Deutschland zu sein, denn wir heben die Erkenntnisschätze der Märkte. Wir möchten aber auch verstehen, was unsere Gesellschaft bewegt. Das thematisiere ich besonders in meinem Buch „Deutschland auf der Couch“. Über dieses Verständnis hinaus geht es mir darum, die Menschen wachzurütteln und für unsere Gegenwart zu sensibilisieren. Dafür stehe ich, und dafür steht rheingold.


      Die Best Human Brands Awards® 2011 wurden von der brandamazing: Markenberatung, München, und Human Branding am 23. November 2011 in Düsseldorf verliehen an Andrea Petkovic, Mario Adorf, Ina Müller und Ernst Prost. www.brandamazing.com www.human-branding.de

      Pressekontakt: Anna Weileder, Fon 089 2158186-13, weileder@brandamazing.com

      Abdruck, auch auszugsweise, honorarfrei. Beleg erbeten.


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      Best Human Brands Awards® 2011

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      Schlagworte: Best Human Brands Awards, ®, brandamazing, Andrea Petkovic, Mario Adorf, Ina Müller, Ernst Prost, Stephan Grünewald, Rheingold Institut, Markt- und Medienanalysen, Köln, Moderator, Jon Christoph Berndt
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      21. April 2011 10:03

      Human Branding Classics: Handelsblatt-Kolumne "Erich Sixt"

      Bei Sixt arbeiten nur 2.400 Menschen. Ich hätte gedacht, es sind viel mehr: Deutschland ist derart orange, dass einem ganz blümerant wird! Andererseits: Wir alle arbeiten ja mit, wenn wir im Internet buchen, uns auf den Weg zur Station machen, von einem rehäugigen Halstuch oder gleich vom Automaten bedient werden und uns schließlich selbst hinters Steuerrad klemmen und dann in den Stau stellen. Wir alle tun’s gern, für 1,6 Milliarden Umsatz bei Sixt!

      http://www.myonid.de/files/activity_stream/uploads/file/55/38/Erich_Sixt.jpg

      So viel Erfolg geht nicht allein: Erich Sixt hat mit dem Wachstum gelernt los zu lassen. Altersweise und -milde geworden, weiß er mittlerweile, dass andere vieles besser können. Ganz wichtig außerdem: Er hat sich privat richtig verbunden. Erich schafft, immer: „Die Firma ist mein Lebenswerk. Ich habe keine Hobbys, ich züchte weder Rosen noch spiele ich Golf.“ Und seine stärkste Marke ist dennoch nicht er selbst, sondern seine Frau: Regine geht draußen herum, vereint die Markenwerte der Firma in ihrer Persönlichkeit und sorgt für Thermik bei den Meinungsmittlern – die legendäre Damenwiesn auf dem Oktoberfest, die gute Kinderhilfe, Charity und Fundraising auf und neben roten Teppichen: „Ohne meine Frau wäre es nicht gegangen. Sie hat wesentlich zum Erfolg von Sixt beigetragen.“

      Es geht nicht allein! Ich habe es selbst daheim erlebt: Der eine schaffte immer; die andere war die harte Kritikerin beim Alltags-Klein-Klein, pflegte das Familienleben, die unternehmerische Zuversicht und die sozialen Kontakte. Jetzt erlebe ich es mit der eigenen Firma und lerne, dass meine Kollegen vieles besser können als ich selbst. Und dass meine privaten Bindungen großen Anteil an meinem Erfolg haben, rational wie emotional. Ich möchte mit Anfang 40 so altersweise und -milde sein wie Erich Sixt mit 64. Das ist meine Benchmark!

      Fragen Sie sich bitte täglich, wer was besser kann als Sie. Lassen sie es dann geschehen! Und besprechen Sie mit dem Menschen Ihres Herzens, wer bei was im gemeinsamen Leben die Mütze auf hat. Halten Sie sich an die Abmachungen! So leben Sie Work und Life und spüren die Balance. Und es ergibt sich auch bei Ihnen meine Lieblingsformel: 1+1=11. Ist das nicht ganz schön viel, fürs Portemonnaie genauso wie fürs Seelenheil?

      „Mensch, Marke!“ Die Human Branding Kolumne von Jon Christoph Berndt® im Handelsblatt

      http://www.human-branding.de

      Schlagworte: Erich Sixt, Marke, Human Brand, Autovermietung, Jon Christoph Berndt

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