Human Branding

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  • Inhalte zum Tag “Eigenmarketing”

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      09. September 2010 08:58

      Jon Christoph Berndt®: Ganz schön früh profiliert und markenstark, Tavi Gevinson!

      Darf auch ein Kind eine profilierte Markenpersönlichkeit sein? Darf eine 14Jährige nicht nur vorgeben, sich gern zu exponieren und wahnsinnig gern den Mund aufzumachen, sondern tatsächlich auch so drauf sein? Ein Lieblingsthema haben, das „Stil“ he

      Jon Christoph Berndt®: Ganz schön früh profiliert und markenstark, Tavi Gevinson! | myON-ID Blog

      Darf auch ein Kind eine profilierte Markenpersönlichkeit sein? Darf eine 14Jährige nicht nur vorgeben, sich gern zu exponieren und wahnsinnig gern den Mund

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      Schlagworte: Human Branding, Eigenmarketing, Personal Brand, Personalbranding, Selbstmarketing
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      26. August 2010 09:03

      Jon Christoph Berndt®: So sind nicht viele – starke Marken bekennen sich immer, Christoph Schlingensief!

      Kunst ist „Tötet Helmut Kohl“, Kunst ist, Konzentrationslager „von Nord nach Süd“ ordnen zu lassen (lesenswerter Rückblick im Stern) und Christoph Schlingensief ist auch große Kunst. Seit Samstag ist er nicht mehr da, aber vieles bleibt. Er wa

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      Kunst ist „Tötet Helmut Kohl“, Kunst ist, Konzentrationslager „von Nord nach Süd“ ordnen zu lassen (lesenswerter Rückblick im Stern) und Christoph

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      Schlagworte: Human Branding, Christoph Schlingensief, Eigenmarketing, Lady Gaga, Personal Brand, Personal Branding, Selbstmarketing
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      12. August 2010 09:10

      Jon Christoph Berndt®: Kleine bis mittelgroße Sünden bestraft der Markengott sofort, Michelle Obama!

      Je stärker der Mensch sich exponiert, desto mehr achten muss er darauf, was er so treibt in der Öffentlichkeit und im Privatleben. Gerade heute, wo wir eine Rückbewegung zu Ordnung, Sitte und Moral feststellen (langsam zwar, aber es tut sich was). Da h

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      Je stärker der Mensch sich exponiert, desto mehr achten muss er darauf, was er so treibt in der Öffentlichkeit und im Privatleben. Gerade heute, wo wir eine

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      Schlagworte: Human Branding, Eigenmarketing, Michelle Obama, Selbstmarketing
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      29. Juli 2010 09:01

      Jon Christoph Berndt®: Auch Allmächt kann da nix mehr ausrichten, Eva Herman!

      Sportlich, sportlich, wie der berühmte, alteingesessene und -ehrwürdigere Kopp-Verlag („Verlag und Fachbuchversand für Enthüllungsliteratur, Verschwörungen, unterdrückte Informationen und Erfindungen und Geheimgesellschaften“ – wow!) da jemand

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      Sportlich, sportlich, wie der berühmte, alteingesessene und -ehrwürdigere Kopp-Verlag („Verlag und Fachbuchversand für Enthüllungsliteratur,

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      Schlagworte: Human Branding, Eigenmarketing, Eva Herrmann, Loveparade, Selbstmarketing
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      15. Juli 2010 13:33

      Jon Christoph Berndt®: Wer so trifft, darf auch so heißen, Thomas Müller!

      Fußall-Schland hat einen neuen Helden! Während sich in Deutschland langsam aber sicher der normale Tagesablauf wieder einschleift, wird in der Parallelwelt Schland weitergefeiert. Wenn schon nicht die heiß ersehnte WM-Trophäe den Weg nach Hause gefund

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      Fußall-Schland hat einen neuen Helden! Während sich in Deutschland langsam aber sicher der normale Tagesablauf wieder einschleift, wird in der Parallelwelt

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      Schlagworte: Human Branding, DFB, Eigenmarketing, FC Bayern, FIFA, Fußball, Human Brand, Personal Brand, Personenmarke, Selbstmarketing, Team, Thomas Müller, Torschützenkönig, Weltmeisterschaft, WM
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      01. Juli 2010 09:22

      Jon Christoph Berndt®: Fröhlich weiter auf der schiefen Bahn zum Markenglück, Menowin Fröhlich!

      Nach keiner DSDS-Ausgabe hat ein Zweitplatzierter so viel Medien- und Fanecho ausgelöst wie er. Die Farbe Rot, die Menowins Fans zum Zeichen ihrer Solidarität auf dem Weg bis fast an die Spitze trugen, ist inzwischen Kult. Der Typ hat mehr Aufmerksamkeit als der große Gewinner Mehrzad Marashi. Der ist halt so einer von der glatten Sorte; glücklich verlobt, mit Kind und so, und das nicht mal von der Cousine, keine Drogen, kein Knast. Da kann sich keiner dran stoßen, keiner dran reiben, keiner sich so schön aufregen. Und das braucht es halt bei einer starken Human Brand – feste Borke zum Schubbern wie bei Balu im Dschungelbuch. Dann kratzt es, und das tut uns gut. Sich aufregen macht Laune, und Laune macht Fans.

      Menowin Fröhlich ist der Prolet von nebenan, nahbar für alle. In ihm steckt das, von dem viele gern eine Prise abhätten: Ein bisschen Revoluzzer, etwas Rempler, eine Messerspitze Rauf- und Sauf-Rowdy. Der Auflehner gegen die spießige Krisen-Langeweile 2010ff. Sicher ist er zu proletig, zu laut, zu scheinwerfergeil. Dazu die immer ein bisschen zu bunten Klamotten, der immer ein bisschen zu große falsche Diamantohrstecker, die immer ein bisschen zu dekorierte Frisur. Alles falsch, furchtbar, eklig – furchtbar geil und endeklig! Endlich haben Janine und Jerome (beide zwischen 17 und 29) einen Vorangeher und Erlaubnisgeber dafür, auch mal so elegant auf die Straße rotzen zu dürfen.

      Die Fanliebe in Rot geht sogar bis zu deutschlandweiten Demos:

      Der zweite Platz für Merowin ist zuwenig! Wer tut das schon für die wahre, konstruktiv starke Marke Joachim Gauck, weil der nur Zweiter wurde? Kein Mensch, in welcher Farbe auch immer. Es sieht so aus, als kann Menowin Fröhlich tatsächlich ohne eigene Single und ohne eigene CD mehr Zuschauer bei seinen Konzerten versammeln als DSDS-Gewinner und Chartstürmer Mehrzad Marashi.

      Wie wird das bloß weiter gehen? Es geht so weiter, dass diejenigen mit den ganz klaren, einfachen Botschaften die großen Gewinner sind. Die gegen den Strich Gebürschtelten, die kleinen schmutzigen gesellschaftlichen Geisterfahrer. Die werden es weiter reißen in einer Zeit, in der Tugenden und Werte nur von wenigen geschätzt, gelebt und verteidigt werden. Also entweder laute Marke sein und mit pöbeln (das ist gut fürs Ego und kurzfristig gut für die Kasse) oder leise Marke sein und in sich hinein murmeln (das ist gut fürs Ego und langfristig gut fürs Gemüt).

      Was macht Menowin Fröhlich richtig?

      • Er denkt nicht viel nach, macht einfach; in der Wolle gefärbt echt, wie er tatsächlich ist!
      • Er schert sich einen kühlen Dreck darum, was andere sagen!
      • Er bleibt konsequent bei seiner Markenstrategie, die einfach so gewachsen ist!

      Human Branding Lesson Learned #6

      Nimm das Leben nicht so schwer. Versende lieber einfache knackige Botschaften, die so sind wie Du. Das ist besser als lang geplante und dann doch irgendwie schlappe Profilierungsversuche im Grau der Masse. Dann wirst Du wahrgenommen, polarisierst ordentlich und hast beides – Freunde und Feinde. Aber: Do it your way!

      Stay tuned!

      Schlagworte: Human Branding, Eigenmarketing, Human Brand, Menowin, Menowin Fröhlich, Personal Brand, Personenmarke, Selbstmarketing
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      17. Juni 2010 10:44

      Jon Christoph Berndt®: Zeit zum Köhlern, maue Marke Tony Hayward!

      Da ist ja nun wirklich ein bisschen was los im Golf von Mexiko, kann man nicht anders sagen. Tony Hayward, der BP-Chef, sieht das bestimmt genauso, an seinem Schreibtisch im britischen BP-Headquarter wie vor Ort am Strand von Louisiana im Vollkontakt-Anzug. Letzteres wenn er vielleicht doch mal ein bisschen mit anpackt beim Krabbensäubern anstatt herumzugreinen wie unser Nachbarsjunge, wenn man ihm in der Sandkiste das Förmchen wegnimmt.

      Die gestandene Human Brand Tony Hayward macht dergestalt alles falsch, dass man annehmen darf, dahinter stecke Methode. Es gibt ein Gesellschaftsspiel, da muss man so schnell es geht alles verzocken und vertun, was man hat. Dieser Mann tut das jetzt im wahren Leben, sagt laut Donnerquelle BILD so Sachen wie „Der Golf von Mexiko ist ein sehr großer Ozean. Die Menge an Öl und Dispersionsmitteln, die wir dort hineinschütten, ist winzig im Vergleich zur gesamten Wassermenge.“ oder „Ich will mein altes Leben zurück.“ So geht das munter weiter, einmal quer und einmal hochkant durch die Medien.

      Barack Obama dazu: „Wenn man mit jemandem wie einem BP-Chef spricht, bekommt man all die richtigen Worte zu hören. Es geht mir aber nicht um Worte, es geht um Taten.“ Soweit einverstanden, Herr Obama, nur: Wir hören – abseits dessen, dass wir auch mehr Taten wollen – überwiegend all die falschen Worte.

      Wie man eine in Jahren mühsam aufgebaute Human Brand binnen Wochen zerstört, lesen Sie auch auf Twitter beim Fake-BP Account; kleine Auswahl:

      • „America is addicted to fossil fuels just like we’re addicted to money. Don’t poop in the punchbowl Obama.“
      • “We honestly didn’t think this was going to be a huge deal. No one cares when this happens in Nigeria.”
      • “We are not killing animals in the gulf, we are creating fossils in the gulf. Have a little perspective.”

      Das führt dann mit dazu, dass der Aktienkurs von BP um die Hälfte sinkt. Und das führt dann mit dazu, dass die britischen Pensionsfonds, die zu einem großen Teil in BP investiert sind, in Gefahr geraten. Und das führt dann mit dazu, dass die arme alte Rose und der arme alte Ted in West Sussex es irgendwann in ihrem Geldbeutel ausbaden dürfen, dass Tony Hayward damals, es muss 2010 gewesen sein, erst so spät den Köhler gemacht hat. Herr Hayward: Wann ist Schluss mit mauer Marke?

      Was macht Tony Hayward falsch?

      • Er zieht den Schwanz ein, wenn’s eng wird!
      • Er verkauft uns nicht für blöd, sondern für saublöd!
      • Sie steht nicht zu den Fehlern des Unternehmens, von dem seine monatlichen Schecks und der ganz dicke am Jahresende stammen!

      Human Branding Lesson Learned #5

      Überlege Dir genau, was Du tust und was Du vorgibst zu sein. Bedenke beim Tun und beim Sein immer, dass die Sonne auch mal untergeht. Stehe dann mit Haut und Haaren dazu, wenn es soweit ist. Und sage hinterher nicht, dass wenn Du das gewusst hättest Du ganz anders gedacht, getan, gesagt hättest.

      Stay tuned!

      Schlagworte: Human Branding, BP, Eigenmarketing, Human Brand, Personal Brand, Personenmarke, Tony Hayward
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      04. Juni 2010 09:35

      Jon Christoph Berndt®: Lena’s Erfolgsgeheimnis – natürlich unperfekt

      Muss ja wohl sein – diese Woche etwas Kurzes, Knappes, Knackiges zu „unserer Oslo-Lena“ (wieso unserer? Meiner nicht): Also, die Menschen suchen derzeit nach Halt. Je unwägbarer die Zeiten, desto mehr sehnen wir uns nach Dingen, die einfach schön sind. Und die so genannte Krise bewirkt, dass wir einen Anker brauchen.

      Diesen Haltegriff finden wir als Gemeinschaftsgefühl im Kollektiv, auf der Reeperbahn mit Hape Kerkeling genauso wie vorm Fernseher. (Ist mir am Samstag tatsächlich passiert: Jemand hatte mehrgängig schön gekocht, und alle wollten schnell essen und dann Lena kucken. Da saß dann der Gastgeber mit Themen, Torte, Tränen…)

      Lena strahlt Frische aus, ist klar, ein bisschen naiv, und das wirkt positiv auf uns und lässt uns unsere Probleme ein Stückchen weit vergessen. Lena kann weder gut tanzen noch sonderlich singen oder sich ausdrücken,und trotzdem begeistert sie die Oma genauso wie die Kids. Wie schön ist das denn? Das ist sehr schön, denn viele unter uns haben sich bislang an den Supermodels orientiert; Frauen, die makellos, schlank und immer perfekt gestylt sind. Lena dagegen ist unperfekt, so unperfekt wie wir alle. Sie gibt uns die Erlaubnis, den Perfektionismus abzustreifen und menschlich, echt, eben ganznatürlich zu sein. Durch Lena darf man sogar falsch singen, mäßig geschminkt sein und Verrücktes von sich geben. Ist das nicht toll?

      Lena hat Erfolg, weil sie in der Wolle gefärbt echt ist. Und weil sie den Verrückten Stefan Raab an ihrer Seite hat, den wir hier auch schon mal verhackstückt haben. Und der wird, ich wette eine Magnum Witwe Clicquot, in absehbarer Zeit Nachfolger von dem Moderatorenkollegen von Michelle Hunziker.

      Was können wir von Lena für unser Business lernen? Lassen wir uns von niemandemeinreden, dass wir ungenügend sind. Wichtig ist, dass wir unverfälscht auftreten, zu unseren Fehlern und Macken stehen und es nicht jedem Recht machen. Die hedonistischen Jahre sind vorbei, und die Zeit der Superlative wie schneller, höher, weiter gehört der Vergangenheit an. Heute geht es darum herauszufinden, wonach man strebt, was einem wichtig ist, worin der Sinn liegt, was einem Spaß macht. Und wir sollten uns erlauben, dass wiranders sind, unsunterscheiden, so sein, wie wir hinter der Business-Fassade eigentlich sind.

      Was macht Lena richtig?

      • Sie richtet sich nicht in erster Linie danach, was ihr abverlangt wird!
      • Sie nimmt sich nicht zu ernst und spielt einfach sich selbst!
      • Sie steht zu ihren Fehlern und münzt sie um in charmante Vorzüge!


      Human Branding Lesson Learned #4

      Mach’ Dich frei von den ganzen Du-musst-Ratschlägen Deiner Mitmenschen. Du musst nichts müssen, Du kannst bloß können wollen. Denke einfach an Lena und ihren staksigen Rohe-Eier-Tanz, wenn Dich wieder jemand so anschaut als seiest Du nicht ganz dicht.

      Stay tuned!

      Schlagworte: Human Branding, Eigenmarketing, Eurovision Songcontest, Human Brand, Lena, Marke, Personal Brand, Personenmarke
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      20. Mai 2010 08:45

      Jon Christoph Berndt®: Papa Papandreou – Markenfels in der Markenbrandung

      Wenn mir mal ganz Griechenland gehört (ist ja sowieso nicht so hochpreisig): Den ganzen sinkenden Kahn vertraue ich Giorgos Papandreou an – der verlässt ihn garantiert zuletzt.

      Der tragische Held der ganzen bescheidenen Situation bei den Euro-Freunden ist er, der Ministerpräsident in der 3. Generation. (Griechenland ist also so eine Art Familienunternehmen, und bei so etwas ist es ja zwischendrin immer mal wieder mau.) Erst 2009 übernahm er den Posten, und dann ging sie auch schon los, die Petersburger Schlittenfahrt; bloß ohne Schnee. Was tut der Mann? Steht aufrecht auf dem Schlittenbock und schwört sein Land auf die schwere Zeit ein. Besonders bemerkenswert daran vor allem ist, dass das Ferien- und das Ostergeld um 35% gekürzt werden. (Gut, dass die griechischen Ostern grade eben noch zu 100% gelaufen sind.) Respekt! Da wankt nichts, kein Stottern, kein Zittern. Ist halt bitter gerade, sagt der Markenfels in der Markenbrandung, da beißt die Maus keinen Faden ab. Spricht’s und tut, was getan werden muss.

      All die derzeitigen mittelschweren und riesengroßen Katastrophen bewirken bei Papa Papandreou nicht, dass er kleiner und dünnhäutiger wird, gar umzufallen droht. Dafür hat er ein ganz smartes Gen mitbekommen, und das heißt „Echtheit mit Wollsiegel“ – keine Fassade, keine Schaumschlägerei, kein Schaf im Wolfspelz. Vielmehr ist Papandreou innen so wie außen und außen so wie innen. Und das ist die beste Glaubwürdigkeitsvoraussetzung; für den nächsten Gebrauchtwagenverkäufer, der Ihnen unterkommt, genauso wie für den Ministerpräsidenten auf dem schlingerstarken Schlittenbock. Selbst EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso betont, dass die vorgesehenen Sparmaßnahmen Papandreous „solide und glaubwürdig“ sind. Das ist schon mal gut, besonders auch für den Fall, dass Barrosos Portugiesen die Kreditoren-Meister sind.

      Giorgos Papandreou bleibt auf Kurs und lässt sich durch keinen Brecher ins Wanken bringen. Er steht seinen Mann, auch wenn ein ganzes Land gegen ihn ist, und verliert sein Ziel nicht aus den Augen. Als echte Human Brand wird er aus der Krise gestärkt und profiliert hervorzugehen! Und alle seine Griechen mit.

      Was macht Giorgos Papandreou richtig?

      • Er ist in der Wolle gefärbt echt: Vorne hui und hinten hui!
      • Er nennt die Dinge beim Namen: Wer Klartext redet, dem hört man gern zu!
      • Er vereinbart klare Ziele, auch mit sich selbst: Dadurch ist er glaubwürdig, weil er dann mit untergeht, wenn Griechenland untergeht.

      Wir sehen: Fundierte Ausbildung und Lebenserfahrung und allerbeste Herkunft und Connections brauchen entwaffnende Echtheit als Geschmacksträger. Sonst ist alles nichts, und unsere Eltern haben und ganz umsonst fünf Jahre auf die Uni oder drei in die Lehre geschickt. Wer glaubt, es geht auch irgendwie mit Durchlavieren und „Komm’ ich heut’ nicht, komm’ ich morgen“, der klebe sich bitte nebenstehendes Foto wahlweise aufs Armaturenbrett oder auf den Bildschirm am Computer.

      Human Branding Lesson Learned #3

      Mach’ Dich hübsch wie ein Pfau, und zeige allen Deinen schönsten Radschlag, Deine schönste Verpackung. Und bestätige diesen ersten Eindruck unbedingt, wenn sie hinter Deine Fassade blicken!

      Stay tuned!

      Schlagworte: Human Branding, Eigenmarketing, Human Brand, Marke, Personal Brand, Personal Branding, Selbstmarketing, Griechenland

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