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  • Inhalte zum Tag “Best Male Human Brand Award 2011”

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      09. Januar 2012 17:47

      Jon Christoph Berndt®: Kolumne im Hamburger Abendblatt "Hätte ich, dann würde ich..."

      Wer im Berufsleben wirklich etwas hinterlassen will, sollte sich rechtzeitig darauf besinnen, was das konkret und greifbar sein soll. So ein Gesellschaftsbeitrag – der Beitrag dazu, dass es den Menschen durch das eigene Tun und Lassen ein Stückchen besser geht – ist nämlich gar nicht so
      leicht zu formulieren. Und wenn er gefunden ist, muss er auch noch nachvollziehbar und spürbar gemacht werden. Ganz schön mühselig – fast so wie die erste Million.

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      „Ich will nicht als Arschloch sterben“, sagt Ernst Prost von Liqui Moly. Er sagt es laut und deutlich, auf der Bühne, in Talkshows. Er sagt auch, dass ein Grabstein sinnlos ist, auf dem steht: „Hier ruht der reichste Mann im Ort.“ Deshalb kam er auch schnell ins Tun: Er gründete mit privatem Vermögen die Ernst-Prost-Stiftung – nicht als Steuerzuflucht, sondern um Menschen zu helfen, die nicht so viel Glück im Leben hatten wie er.

      Inzwischen hat Ernst Prost zweifach großen Erfolg: Zum einen – für den Kopf – den mit seinen Schmierstoffen und dem ehrlichen TV-Spot dazu („… bitte ich Sie herzlich: Verwenden Sie Motorenöle von Liqui Moly“). Der hat ihm den Effie, eine der begehrtesten Trophäen der Werbewirtschaft, eingebracht. Zum anderen – fürs Herz – den mit seiner Stiftung. Dafür bekam er den Best Male Human Brand Award 2011. So wird deutlich, dass es sich auszahlt, rational wie emotional, ein wahres Vorbild zu sein und es täglich zu leben.

      Wer ebenfalls nicht als Arschloch sterben will, hat dafür alle Chancen dieser Welt. Es gilt, sie zu nutzen. Damit es nicht immer bloß heißt, eigentlich müsste ich und hätte ich doch, dann würde ich jetzt … Aus diesem Grund ist es so wichtig, sich von diesem weit verbreiteten Eigentlich-hätte-könnte-würde-Virus nicht infizieren zu lassen, sondern auch einen klaren Schritt voran-, vorauszugehen. Das Schönste: Der Gesellschaftsbeitrag, der damit zu Lebzeiten verbunden ist, macht einen selbst auch wahrlich zufrieden. Wohl wissend, dass heute immer der erste Tag vom Rest des Lebens ist. Deshalb: Tun!

      Diese Kolumne von Jon Christoph Berndt® erscheint jeden vierten Samstag im Hamburger Abendblatt.

      Die Human Branding Kolumne von Jon Christoph Berndt® im Hamburger Abendblatt (Bereich Beruf+Erfolg)

      http://www.human-branding.de

      Schlagworte: Ernst Prost, Liqui Moly, Ulm, Best Male Human Brand Award 2011, Best Human Brands Awards, ®, brandamazing, Jon Christoph Berndt
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      09. Januar 2012 15:29

      „Herr Prost: Was erreichen Sie mit Ihrem zivilen Ungehorsam?”

      Ernst Prost ist Geschäftsführender Gesellschafter von Liqui Moly in Ulm und Träger des Best Male Human Brand Awards 2011:

      http://www.myonid.de/files/activity_stream/uploads/file/44/25/110808_Bild_3.jpg

      Jon Christoph Berndt®: Welche Eigenschaften sollte eine wirklich starke Marke heutzutage haben, damit sie dauerhaft am Markt besteht?

      Ernst Prost: Eine wirklich starke Marke ist eine, nach der die Kunden verlangen. Marken sind wie Sterne und Sonnen: Sie weisen den Weg, erzeugen Wärme und halten über ihre Anziehungskraft in geordneten Bahnen zusammen, was zusammen gehört. Marken weisen Charaktereigenschaften auf. Eine Marke kann kantig sein oder frech – wichtig ist, dass ihre Eigenschaften zu ihr passen und sie unverwechselbar machen. Diese Unverwechselbarkeit ist das entscheidende Element. Marken können selbst Charaktere sein, Persönlichkeiten, unverwechselbare Individuen. Und Persönlichkeiten können Marken sein.

      Inwiefern kann ein Mensch tatsächlich eine solche nachhaltig starke Marke sein?

      Wenn ein Mensch für eine bestimmte Art und Weise oder für Überzeugungen steht, mit der andere zuvorderst seine Person verbinden, dann ist ein Mensch eine nachhaltig starke Marke. Auch das Aussehen oder Begriffe können dazu beitragen wie beispielsweise Glasnost und Perestroika zur Marke des ehemaligen russischen Präsidenten Michail Gorbatschow oder das kantige Gesicht eines Fernandel, der den Don Camillo in den gleichnamigen Filmen verkörpert hat. Wenn einem bei einem bestimmten Begriff eine ganz bestimmte Person vor Augen schwebt, dann ist dieser Mensch eine Marke.

      Wie muss eine solche Human Brand beschaffen sein?

      Um eine Human Brand zu sein, muss man aus der Masse hervorstechen, so wie sich auch Produktmarken abheben. Das wiederum setzt, neben glücklichen Fügungen, Willensstärke voraus. Man muss Freude an seinem Tun haben und einen Sinn darin sehen. Der Mensch muss diese Marke leben. Das kann eine Kunstfigur wie Lady Gaga sein oder eben jemand, der so ist, wie er ist. Man darf sich nicht verbiegen lassen, sondern muss seinem Weg folgen.

      Haben Sie einige Beispiele für solche Persönlichkeiten, und was zeichnet sie aus?

      Altkanzler Helmut Schmidt ist eine solche Persönlichkeit. Sein Scharfsinn zeichnet ihn genauso aus wie seine messerscharfe Kritik. Peter Ustinov verbinde ich mit künstlerischer Vielseitigkeit und Brillanz sowie mit hohem sozialpolitischem Engagement. Eine Mutter Theresa war und ist ein Symbol für Aufopferungsbereitschaft. Mahatma Gandhi steht für Gewaltlosigkeit und Zivilcourage.

      Sie engagieren sich gesellschaftlich mit der Ernst-Prost-Stiftung: Warum machen Sie das? Was macht die Stiftung?

      Beruflich habe ich viel erreicht. Seit einiger Zeit fühle ich einen unbändigen Drang, darüber hinaus etwas Vernünftiges zu unternehmen. Motorenöle und Additive herstellen und verkaufen sichert die Arbeitsplätze meiner beinahe 600 Mitunternehmer. Das ist sehr wichtig – unddennoch: Ich möchte mehr, im wahrsten Sinne des Wortes Sinn stiften und helfen, wo keiner hilft.Die Stiftung ist eine mildtätige und gemeinnützige Institution, die unverschuldet in Not geratenen Menschen Unterstützung gewährt. Neben der Hilfe für den Einzelnen ist der Stiftungszweck auch auf den gemeinnützigen Bereich ausgedehnt. Dazu zählen im Besonderen das öffentliche Gesundheitswesen, die Jugend- und Altenhilfe, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, das Wohlfahrtswesen und die Hilfe für Verfolgte, Behinderte und Opfer von Straftaten. Ein weites Feld, denn die Not hat viele Gesichter.

      Besonders am Herzen liegt Ihnen bei Liqui Moly die Erhaltung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Welchen Beitrag leisten Sie ganz konkret dazu?

      Wir produzieren in Deutschland, erhalten und schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, zahlen hier unsere Steuern und Sozialabgaben, kommen ohne Subventionen aus und leisten auf diese Weise einen wertvollen Beitrag für diese Gesellschaft. Liqui Moly gibt den Menschen Perspektive und eine berufliche Heimat. Nur so kann ein Gemeinwesen wie ein Staat auf Dauer existieren.

      In wenigen Worten: Welcher ist der nachhaltige Beitrag zur Gesellschaft der Human Brand Ernst Prost?

      Mein ziviler Ungehorsam, der mir verbietet, alles unkommentiert hinzunehmen. Wenn ich Unrecht sehe, kann ich nicht tatenlos bleiben. Ich unternehme etwas, das ist ein typisches Charakteristikum für einen echten Unternehmer.

      Die Best Human Brands Awards® 2011 wurden von der brandamazing: Markenberatung, München, und Human Branding am 23. November 2011 in Düsseldorf verliehen an Andrea Petkovic, Mario Adorf, Ina Müller und Ernst Prost. www.brandamazing.com www.human-branding.de

      Pressekontakt: Anna Weileder, Fon 089 2158186-13, weileder@brandamazing.com

      Abdruck, auch auszugsweise, honorarfrei. Beleg erbeten.


      Für die Best Human Brands Awards®: Copyright © 2011 brandamazing: GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

      Best Human Brands Awards® 2011

      http://www.human-branding.de

      Schlagworte: Best Human Brands Awards, ®, brandamazing, Andrea Petkovic, Mario Adorf, Ina Müller, Ernst Prost, Stephan Grünewald, Markt- und Medienanalysen, Jon Christoph Berndt, Liqui Moly, Ulm, Best Male Human Brand Award 2011
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